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Naturwissenschaftlich gesehen ist Luft ein Gasgemisch unserer Erdatmosphäre. Umgangssprachlich steht die Luft auch für WIND. Auch in Sanskrit wird für das Element LUFT das Wort Wind – Vayu – verwendet.

Luft ist aktiv, leicht, erfrischend, sie dehnt sich aus und zieht sich zusammen. Beim Element Luft handelt es sich um „die Flügel des Lebens“. Die Luft ist es, die uns das Atmen und somit das Leben überhaupt ermöglicht. Luft-Qualitäten sind: Liebe & Mitgefühl, auch Hilfsbereitschaft, Leichtigkeit, Frieden & Zufriedenheit, Harmonie, und Dankbarkeit. Auf das Leben übertragen könnte man sagen, dass das Element Luft uns lehrt die Balance zwischen „Nehmen und Geben“ zu entwickeln. Denn nehmen wir nur so viel, wie wir brauchen, um uns zu nähren – geben wir so viel wie wir können, so dass doch noch genug Energie für uns selbst bleibt – sind wir im Gleichgewicht, eingebunden in ein liebevolles, grosszügiges und doch bewusstes „Nehmen und Geben“.

In Bezug auf die körperliche Zuordnung sind es unser Herz, die Lungen, unser Brustkorb und das Zwerchfell, sowie die Hände und Arme, welche wir mit sogenannten herzöffnenden Yoga-Übungen aktivieren. Um einige zu nennen: die Schulterbrücke, das Kamel, der Bogen, der Fisch, Varianten der Kobra. Zu den Luft- und somit zu den Herzübungen gehören auch Übungen, welche die Handgelenke und die Armkraft miteinbeziehen, diese geht weiter zu Herz und Lunge. Yoga-Lektionen zum Element Luft sind aktivierend und vitalisierend, sie stärken das Immunsystem und stimmen Dich wach und positiv.

Ideen zur Reflexion über die Qualität des Element Luft

  • Was bringt mein Herz zum singen?
  • Notiere Dir täglich 3 Dinge, wofür Du dankbar bist
  • Gelingt es mir Liebe & Mitgefühl in meinem Leben auszuleben?
  • Liebe ich auch mich selbst?
  • Das Herz braucht gar keinen Schutzpanzer, das schränkt uns nur ein – wo kann ich Schutzmauern wieder abbauen?
  • Wie fest öffne ich mein Herz überhaupt? Könnte ich es mehr öffnen? Warum öffne ich es nicht mehr?
  • Welche Beziehungen in Deinem Leben brauchen Heilung und Vergebung?

Luft-Mudra auch VAYU-Mudra genannt
Beim Vayu-Mudra handelt es sich um ein sogenannt therapeutisches Mudra, welches nur zu Therapiezwecken gehalten werden soll. Das der Luft (vayu) zugeordnete Mudra wird mit dem Luftfinger, dem Zeigfinger, und dem Daumen (Feuer) gehalten. Der Zeigfinger wird auf der Höhe des mittleren Fingergliedes richtiggehend an die Handinnenseite eingeklappt und auf diese Weise vom Daumen sanft eingeklemmt. Die anderen drei Finger werden gerade ausgestreckt:

Das Mudra kann bei Krankheiten, welche gemäss der Lehre des Ayurvedas durch ein zu viel an «Luft» entstehen, unterstützend wirken. So zum Beispiel bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, Parkinson, Brustschmerzen, Austausch von Gasen aus Magen und Darm. Die Mudra wirkt über die Wechselwirkung des Luftstrom durch seine Verringerung und dann wieder durch seine Verstärkung. Sie sollte wirklich nur zu therapeutischen Zwecken gehalten werden. Beende die Übung mit diesem Mudra, sobald Linderung eintritt.

Weitere Mudras zum Element-Luft, wie das Garuda-, Ganesha- oder Hridaya-Mudra kannst Du in meinen wöchentlichen Yoga-Lektionen erlernen.

Mudras können bei vielen Gelegenheiten gehalten werden, sei es in der täglichen Yoga-Praxis, während Du auf den Bus wartest, wenn Du im Wald spazieren gehst …. die Möglichkeiten sind vielfältig und grenzenlos.

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