
Pada-Hastasana, auch Hand-Fuss-Stellung genannt. Stabil auf beiden Füssen stehend, kraftvoll in den Beinen, so dass wir uns nicht in die Position reinhängen lassen, aktivierst Du dabei Uddiyanabandha. Auf diese Weise ist Deine Mitte aktiviert, so dass Du Dich in Sicherheit und Stabilität vornüber beugen kannst.
Diese Position fördert den Energiefluss in das Kopfesinnere, dadurch kann Trägheit und Müdigkeit überwunden werden. Versuchen wir dabei tief zu atmen und den Atem entlang des Rückens Richtung Kopf fliessen zu lassen.
Meine Tipps & Tricks:
Wie übst Du diese Position, wenn Deine Beindehnung noch nicht so gut ist?
Beginne ganz vorsichtig Dich vornüber zu beugen, beuge dabei die Knie, auf diese Weise gibst Du Deinem Körper Zeit, sich an die Dehnung in der rückwärtigen Beinmuskulatur zu gewöhnen. Hast Du Dich etwas daran gewöhnt, beginne vorsichtig die Beine immer ein bisschen mehr zu strecken. Optional kannst Du Deine Hände auf Yoga-Blöcke oder falls Dir keine solchen zur Verfügung stehen, auch auf einen Stapel Bücher platzieren.
Wo platzierst Du Deine Hände? Verschiedene Möglichkeiten bieten sich an, probiere aus:
- Fasse Deine Ellbogen, lass den Kopf / Nacken fallen
- Die Hände platzierst Du dort wo Du wohl bist, beispielsweise neben Deinen Füssen, auf Deinen Füssen, von vorne her gesehen fasst Du Deine Fussgelenke oder mit dem sogenannten Zangengriff die grossen Zehen
- wenn Deine Beindehnung es zu lässt, kannst Du mit Deinen Hände auch von Hinten Deine Fussgelenke fassen, die Unterarme sind dann entlang der Waden platziert
Wie intensivierst Du diese Asana?
In dem Du Deine Handflächen vorsichtig, eine nach der anderen, so dass Du das Gleichgewicht dabei nicht verlierst, unter Deine Fusssohlen legst. Voraussetzung ist, dass Deine rückwärtige Beinmuskulatur bereits gut gedehnt ist und Du Dich stabil und sicher fühlst.
Eine weitere Variante ist, dass Du ein Bein nach Hinten oder seitlich anhebst – verweile einige Atemzüge in der Position, stell das Bein wieder ab und wechsele die Seite.
Anatomische Wirkungsweise: Diese Asana fördert Geduld und Hingabe, sie vermittelt ein Gefühl der Leichtigkeit. Aus anatomischer Sicht fördert sie die Elastizität der Wirbelsäule und des Nackens, zudem werden die Muskulatur und Sehnen in den Beinen gedehnt, vor allem die Sehnen in den Kniekehlen. Sie unterstützt ausserdem die Blutzufuhr zum Gehirn und regelmässig geübt, kann sie zur Stärkung von Milz, Leber und Nieren beitragen und den Geist nachhaltig beruhigen. Diese Asana gilt als eine Umkehrhaltung, das Herz ist höher als der Kopf.
Gedehnte Muskeln: Gastrocnemius (Wadenmuskeln), Bizeps Femoris (Beinbeuger), Gluteus (Gesässmuskeln), Longissimus (Rückenstrecker)
Viel Freude beim Üben – interessiert an wöchentlichen Yoga-Lektionen, melde Dich bei mir: namaste@ursina-yoga.ch oder 079 675 75 68
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